Linguistische Aspekte von Domain-Namen

Eine empirische Studie - Buchstaben- und Zahlenverteilung in Domain-Namen

Die Inhalte der Seite entstanden im Rahmen der Magisterarbeit von G. Böhme an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Institut für Indogermanistik. Betreut wurde die Magisterarbeit von Prof. Dr. G. Antos, Germanistisches Institut der MLU. Die hier dargestellten Inhalte sind nur ein Auszug aus der Arbeit. Für weitere Informationen nutzen Sie bitte das Mailformular.

Alle statistischen Angaben auf der Seite beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf die ccTLD (country code Top Level Domain) .de.

Die hier verwendeten Daten wurden von der DENIC e.G. auf Anfrage zur Verfügung gestellt und betreffen den Zeitraum von 2000 bis 2006. Ältere Daten sowie die Vergleichszahlen zu den gTLD (generic Top Level Domain) .net und .com stammen von Matthew A. Zook, Assistant Professor am "Department of Geography" der "University of Kentucky".

Im Jahr 2006 verfügten 58,2% der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Telefonanschluss im Haushalt über einen Internetanschluss und gelten als „Online“. Die beiden Altersgruppen von 14 bis 19 und 20 bis 29 Jahren sind mit einem identischen Wert von jeweils 86,5% am stärksten vertreten. Auch für die kommenden Jahre ist ein weiterer Anstieg der „Onliner“ zu erwarten. (Vgl.: Studie der TNS Infratest Holding GmbH & Co. KG: (N)onliner Atlas 2006: Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland, in: www.nonliner-atlas.de/pdf/dl_NONLINER-Atlas2006.pdf, S. 10 f (Stand: 03.08.06).)

 

Die steigende Nutzerzahl trifft auf eine stetig wachsende Ansammlung von Informationen, die größtenteils ungeordnet durch jeden einzelnen Nutzer nach seinen Kriterien gefiltert werden muss. Entscheidend für den Erfolg einer Webseite scheint die Namenswahl zwischen dem WWW (World Wide Web) und der ccTLD (country code Top Level Domain) .de zu sein, um bei der steigenden Zahl an erreichbaren Informationen auch gefunden werden zu können.

Die weiter steigende Präsenz von Domain-Namen in der Alltagswelt ist Anlass für die vorliegende linguistische Untersuchung.